Brot – ein Genussprodukt

Dieser Beitrag wurde am: 7. Mai 2018 veröffentlicht

Geschrieben von : Linda Mertes

Gestern war der internationale Anti-Diät-Tag, der 1992 von Mary Evans Young ins Leben gerufen wurde. Es soll daran erinnert werden, das Essen zu genießen. Auch Brot.

Brot gehört heute längst nicht mehr einfach nur zu den Grundnahrungsmitteln. Nein. Es ist ein echtes Genuss-Produkt. Roggenmischbrot, Vollkornbrot, Weißbrot, Toastbrot und Knäckebrot sind nur eine Auswahl an verschiedenen Brotsorten. Dazu kommen noch etliche Feingebäcke. An der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim werden sogar Brot-Sommeliers ausgebildet, die Kunden professionell in Bezug auf die richtige Brot-Wahl beraten.  Was jedoch besonders wichtig ist, damit ein Brot wirklich zum Genuss wird ist seine Frische. Was von Kunden besonders geschätzt wird ist eine knusprige Kruste oder, wenn das Brot noch leicht warm gerade erst aus dem Ofen kommt.

Für die Qualität des Brotes ist selbstverständlich zunächst einmal das richtige Backen ausschlaggebend. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass auch die Zeit zwischen Produktion und Verkauf eine wichtige Rolle spielt. Damit diese möglichst kurz ausfällt, greifen Bäckereien auf verschiedene Möglichkeiten zurück. Mehr Verteiler im Versand oder eine kürzere Produktionspause zwischen zwei Artikeln sind nur zwei der Möglichkeiten. Eine Weitere ist ein Kommissionier-System. Dieses unterstützt die Verteiler in der Kommissionierung genauso, wie die Verwaltung und auch die Bäcker selbst profitieren davon. Aber wie?

Zunächst einmal müssen die alltäglichen Probleme und Herausforderungen der Kommissionierung in Bäckereien beleuchtet werden. Beispielsweise das mühsame Verteilen mit Lieferscheinen, dass nicht nur anstrengend, sondern auch zeitaufwändig und fehleranfällig ist. Wird hier versucht schneller zu arbeiten, verschmieren, zerreißen oder verschwinden die Zettel häufig. Mal ganz davon abgesehen, dass Papier weder kostenlos noch umweltfreundlich ist. Mit einem Kommissionier-System kann dieses Problem aus der Welt geschafft werden. Displays ermöglichen eine beidhändige, sprachunabhängige und somit schnellere Verteilung. Außerdem können Korrekturen über einen PC direkt in das System eingetragen werden und sind somit nicht nur gespeichert, sondern auch für jedermann leserlich hinterlegt.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, Differenzmengen korrekt und gerecht auf alle Filialen und Kunden zu verteilen. Mit Lieferscheinen ist das schwer, unübersichtlich und kaum im Voraus planbar. Der eine Kunde bekommt viel, der andere fast nichts. Durch die Arbeit mit einem Kommissionier-System wird nicht nur das Eintragen einer Differenzmenge, sondern auch das umverteilen der Artikel vereinfacht. Besonders aufgrund der Tatsache, dass das Verteilen der Artikel im Vorfeld virtuell planbar ist. So bekommt jede Filiale das, was sie braucht.

Diese zwei genannten Hauptprobleme sorgen häufig dafür, dass die Verteilung der Backwaren viel Zeit in Anspruch nimmt und somit ihre Frische nicht mehr gewährleistet werden kann. Mithilfe eines Kommissionier-Systems werden diese beiden Störfaktoren aus der Welt geschafft. So bleibt das Brot aufgrund seiner Frische ein Genuss-Produkt. Besonders am Anti-Diät-Tag.