Shopping im Backbetrieb

Dieser Beitrag wurde am: 12. Oktober 2017 veröffentlicht

Geschrieben von : Linda Mertes

Unabhängig davon, ob Sie in Ihrer Verteilung mit dispotool arbeiten oder Ihre Produkte noch auf herkömmlichem Wege mittels Lieferschein oder Packliste kommissionieren – die „artikelweise Verteilung“ kennt fast jeder Backbetrieb: Jede Filiale hat einen eigenen Stellplatz und die aus der Produktion kommenden ofenfrischen Backwaren werden Artikel für Artikel auf jeden Kundenstellplatz verteilt.

In fast jedem Backbetrieb müssen aber tagtäglich auch viele andere Produkte neben frischen Backwaren verteilt werden: So ist die Lieferung von beispielsweise tiefgekühlten Produkten, von grünen Teiglingen, von Handelsware oder von Waren für die Filialausstattung keine Seltenheit. Immer mehr Backbetriebe beliefern auch Kleinkunden mit einem speziellen, kleineren Sortiment im Vergleich zur gesamten Produktpalette.

Diese Verteilungen funktionieren am effektivsten im „Shopping-Verfahren“. In unserem Blog lesen Sie, wie „Shopping“ im Backbetrieb funktioniert und wie es sich bestmöglich mit der bekannten „artikelweisen Verteilung“ kombinieren lässt.

Verteilung von tiefgekühlten Produkten

Produzieren Sie in Ihrem Betrieb Backwaren, die Sie frosten und auch als Frostlinge lagern? Als gefrostete Teiglinge, halb- oder fertiggebackene Produkte? Oder kaufen Sie einzelne TK-Produkte zu?
In jedem Fall sammeln Ihre Kommissionierer diese Produkte im Lagerfroster ein, sie „shoppen“ die TK Ware separat für jeden einzelnen Kunden. Die einzelnen Liefereinheiten für den jeweiligen Kunden werden mit einem Label markiert und für den Versand vorbereitet.

Diese Verteilung können Sie parallel zu ihrer sonstigen Verteilung mithilfe von dispotool durchführen – auch wenn in der Kommissionierung von ofenfrischen Backwaren gleichzeitig eine artikelweise Verteilung durchgeführt wird.

Doch was benötigen Sie, um in der TK-Zelle „shoppen“ zu können? Weniger, als Sie denken: Oftmals reicht es, kälte- und feuchtigkeitstaugliche Displays aufzuhängen, vor der TK-Zelle einen separaten Touchscreen einzurichten und schon können Sie die bekannten dispotool Vorteile auch bei Minusgraden nutzen.

Eine weitere dispotool-Lösung für diesen Bereich ist die Verteilung mit Pick-by-Vision hierzu aber später mehr.

Kommissionieren von Filialbedarf und Handelswaren

Jeden Tag beliefern Sie Ihre Filialen mit Kaltgetränken, Kaffee und Kaffeesahne. Von Zeit zu Zeit können es aber Bonrollen für die Kasse, Servietten und Brötchentüten oder sogar Geschirr für Ihr Café sein. Eine artikelweise Verteilung funktioniert bei einer solchen Anforderung eindeutig nicht. Eine herkömmliche Verteilung über einen Lieferschein, der durch das Backprogramm erzeugt wird, birgt die altbekannte Gefahr, dass diese Verteilung unkontrolliert und am System vorbei abläuft. Bei den Produkten handelt es sich oftmals sogar um „teure“ Produkte, die bei einer Fehlverteilung zu einem größeren wirtschaftlichen Schaden führen können. Daher setzen wir von toolbox alles daran, auch für dieses Problem eine Lösung für Sie bereitzustellen: Das dispotool Shopping – Verfahren.

In der ersten Variante erzeugt dispotool einen kundenbezogenen Verteilbon, auf dem die zu kommissionierenden Produkte aufgelistet sind. Idealerweise in der Laufreihenfolge, die durch die Produktanordnung in Ihrem Lager vorgegeben wird. Damit sparen Ihre Mitarbeiter wertvolle Zeit.

In größeren oder komplexeren Situationen kann die Kommissionierung mit der Datenbrille eine sinnvolle Option darstellen.

In beiden Fällen empfiehlt es sich, die vorbereiteten Lieferungen mit einem Label zu versehen, damit bei der Verladung oder Zustellung Verwechslungen ausgeschlossen sind. Die Labels, die jeder kennt, wenn er bei einer Flugreise schon einmal sein Gepäck aufgegeben hat, werden dann von Ihrem dispotool-System erzeugt und sichern so Ihre Verteilprozesse.